Mehr als 300 Lumen: Neue LED von Philips-Lumileds vorgestellt

Dennis Härtig am 29. 7. 2010

(Bild: PD)Leuchtmittel-Hersteller Philips hat eine neue Hochleistungs-LED vorgestellt. Die «LUXEON Rebel ES» ist für «allgemeine Beleuchtungsanwendungen» geeignet, also in der Wohnung. Bei einer Stromaufnahme von 1 Ampère und einer Spannung von etwa 3 Volt gibt die neue LED einen weissen Lichtstrom von gut 300 Lumen ab, was derselben Leuchtkraft entspricht, wie sie eine 25-W-Glühlampe abgibt. Dabei liegt die Farbtemperatur bei neutralweissen 4100 Kelvin und kaltweissen 5650 Kelvin. Darüber berichtet das Webportal elektroniknet.de. weiter lesen

Windkraft: Auch Turbinen in tiefen Gewässern möglich

Dennis Härtig am 28. 7. 2010

Foto: Matthias Ibeler, alpha ventus PressebildAnfangs galt für Windräder die so genannte 20:20-Regel: Windturbinen wurden maximal 20 Kilometer bzw. in maximal 20 Meter tiefem Wasser aufgestellt. Inzwischen hat sich mit dem Alpha Ventus-Windpark vor der Küste der deutschen Nordseeinsel Borkum die Regel zur 40:40-Regel verschoben. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ schreibt in ihrer Ausgabe vom 28. Juli, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen soweit fortgeschritten sind, dass auch Windräder in noch tieferen Gewässern aufgestellt und betrieben werden könnten. Weil dann aber die Turbinen nicht mehr mit einem Fundament auf dem Meeresboden verankert werden können, gehen die Konzepte eher hin zu einer Verankerung über eine schwimmende Plattform, welche mittels Stahlseilen bzw. Gewichten fixiert wird, heisst es im NZZ-Artikel. weiter lesen

Powerladung: Akkus von Elektroautos in nur fünf Minuten wieder aufladen

Dennis Härtig am 23. 7. 2010

Künftig nicht mehr acht Stunden, sondern fünf Minuten Ladezeit für Akkus von Elektroautos (Archivbild)Bislang war die Ladezeit eine der grössten Herausforderung bei der Entwicklung von Elektroautos. Jetzt hat das japanische Unternehmen JFE Engineering eine Schnellladestation für Elektroautos entwickelt. Stolzer Preis der Anlage: 60 000 US-Sollar (etwa 63 000 Franken). Darüber berichtet pressetext.ch. Die Zapfstelle für Elekrizität schafft es, dass der Akkus eines Autos innert fünf Minuten zu 80 Prozent geladen ist. Damit können japanische Elektroautos bis zu 80 Kilometer weit fahren. Die Säule ist den Angaben zufolge kompatibel mit den Anschlüssen mehrerer japanischer E-Automodelle und soll ab März 2011 japanweit an Tankstellen und Einkaufszentren aufgestellt werden. weiter lesen

Tesla Motors: Schweiz bei Bestellungen des Model S ganz vorn

Dennis Härtig am 23. 7. 2010

Tesla Shop in Zürich (Bild: Webseite)Bereits über 50 Tesla S sollen schon von Schweizer Interessenten bestellt worden sein. Damit ist die Schweiz – pro Einwohner eines Landes betrachtet – ganz vorn, wenn es um das Interesse an dem neuen Elektroflitzer von Tesla Motors geht. Das schreibt der Schweizer Blog Auto Exclusive. Das Interesse ist so gross, dass Tesla schon im Juni seinen ersten Verkaufsstandort hierzulande eröffnet hat – in Zürcher Pelikanstrasse, ganz in der Nähe der Bahnhofstrasse. Dort kann man sich den gut 120 000 Franken teuren Boliden anschauen und vorbestellen. Die Auslieferungen des elektrisch betriebenen Rennautos beginnen ab 2012. Ab dem 26. August wird der Tesla S auch auf der Premium Car Show in Basel ausgestellt. weiter lesen

David Warren – der Vater der «Black Box» ist tot

Dennis Härtig am 22. 7. 2010

Dave Warren – Erfinder des Flugschreibers mit einem PrototypSie ist in jedem Flugzeug eingebaut und gibt bei einem Absturz wertvolle Hinweise darauf, wo es im Flugzeug Probleme gegeben hat: Die so genannte Black Box, also der Flugdatenschreiber. Die Box ist zwar nicht schwarz, sondern orangerot und zeichnet alle wichtigen Daten eines Flugzeugs auf einem Magnetband auf. Nahezu unkaputtbar ist die Black Box feuerfest bis 1000 Grad und wasserdicht bis in 6000 Meter Tiefe. David Warren, der Erfinder dieser, aus der Luftfahrt nicht mehr wegzudenkenden wichtigen Box, ist jetzt 85jährig in Melbourne/Australien gestorben. weiter lesen

Blackout am Zürich HB: Die Brombeere war’s, die Wuchernde …

Dennis Härtig am 22. 7. 2010

Zappenduster am Zürcher HB am Mittwochnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr: Aufgrund eines Kurzschlusses lag das komplette Bahnhofsgebäuse im Dunkeln, Rolltreppen fuhren nicht mehr, in den Geschäften funktionierten die elektronischen Kassen nicht mehr, Lifte blieben stecken … Trotz Stromausfalls fuhren die Züge jedoch normal weiter und auch die Anzeigetafeln funktionierten, weil diese über ein eigenes Stromnetz versorgt werden. Laut Pressemitteilung der ewz war der Verursacher, pardon, die Verursacherin für den Stromausfall schnell gefunden, denn: «Die Ursache war ein Kurzschluss in einer provisorischen ewz-Trafostation auf dem SBB-Areal, welche die Baustelle des neuen Durchgangsbahnhofes mit Strom versorgt. Durch die Lüftungsschlitze wuchsen Gewächse in die Station hinein und verursachten bei der Berührung einer Stromschiene einen Kurzschluss und verrussten dabei den Innenraum. Die Trafostation wurde in der Nacht noch ersetzt.» Soso, die Pflanze war’s, die Böse …

Winterthur: LED-Beleuchtung – nicht nur für Strassen gut

Dennis Härtig am 22. 7. 2010

LED-Beleuchtung hat in den vergangenen Monaten vor allem im Bereich der Strassenbeleuchtung Schlagzeilen gemacht. Nun geht die Stadt Winterthur einen Schritt weiter und hat LED-Leuchten auch auf einer städtischen Sportanlage installiert. Das schreibt der Winterthurer «Landbote» in seiner Ausgabe vom 21. Juli 2010. Die Rede ist von einem Pilotprojekt, nach dessen Ende sich entscheiden wird, ab auch auf weiteren Sportanlagen der Stadt LED-Leuchten zum Einsatz kommen sollen. Der Artikel hebt die technischen Vorteile der LED-Beleuchtung hervor und beschreibt aber auch die Herausforderungen einer Stadionbeleuchtung, die anders als eine Strassenbeleuchtung konzipiert und entwickelt werden muss. Grundproblem sei vor allem die Ableitung der entstehenden Wärme in den Leuchtkörpern selbst. weiter lesen

Windkraft: Google unterschreibt 20-Jahres-Abnahmevertrag

Dennis Härtig am 21. 7. 2010

WindfarmErst vor kurzem hatte Google 39 Millionen US-Dollar in den Kauf eines Windparks investiert (ET online berichtete am 4. Mai 2010). Jetzt hat der Suchmaschinenanbieter einen Strom-Abnahmevertrag mit einem Windpark in Iowa für 20 Jahre unterzeichnet. Der Strom aus dem Windpark soll mehrere Rechenzentren des Unternehmens Google versorgen. In einer Pressemitteilung ist von einer Abnahmemenge von 114 Megawattstunden pro Jahr die Rede – der Strom soll ab 30. Juli 2010 geliefert werden. Damit will Google sein Image als grünes IT-Unternehmen unterstreichen. weiter lesen

Sommerhitze: Klimageräte bewirken höheren Strombedarf und höhere Strompreise

Dennis Härtig am 21. 7. 2010

Die Sommerhitze fördert die Wirtschaft durch den erhöhten Absatz von Klimageräten. Allerdings verbrauchen diese auch Strom – und erhöhen so den gesamtschweizerischen Strombedarf und -verbrauch. Darüber berichtet 20min.ch am 21. Juli 2010. So steige allein in der Stadt Bern an einem heissen Tag der Stromverbrauch nur aufgrund der eingeschalteten Klimageräte um 10 Megawattstunden (MWh), sagt eine Sprecherin der städtischen Versorgungsbetriebe EWB. Auch in Zürich sei eine solche Schwankung zwischen kühlen und heissen Tagen zu spüren – hier kann die Differenz bis zu fünf Prozent betragen, heisst es im Artikel. Das Problem bestehe einerseits in den Strom fressenden Klimaanlagen der Grossverteiler und andererseits darin, dass die schweizerischen Stromversorger den Bedarf so kurzfristig nicht aus eigener Kraft decken könnten. So müsse Strom aus dem Ausland dazugekauft werden, was die Strompreise erhöhe. Lesen Sie mehr im Artikel von 20min.ch weiter lesen

Geschüttelt und aufgeladen: Neue Batterie produziert Strom durch Bewegung

Dennis Härtig am 19. 7. 2010

Brother Industries hat den Prototypen einer neuartigen Batterie entwickelt: Diese lädt sich selbst wieder auf, wenn sie geschüttelt wird. Die neuen Batterien sind vor allem für Geräte mit niedrigem Energiebedarf (beispielsweise eine TV-Fernbedienung) gedacht, die nicht durchgehend Strom benötigen und einen Energiebedarf von etwa 100 Milliwatt aufweisen, schreiben verschiedene Technik-Blogs am 19. Juli. Bis maximal 180 Milliwatt könne die Batterie leisten – die sowohl in der Grösse AAA und AA auf den Markt kommen werde. Der Schüttel-Effekt komme dadurch zustande, dass im Innern der Batterien ein elektromagnetischer Induktionsgenerator sowie ein Doppelschichtkondensator mit einer Kapazität von rund 500 Milli-Farad wirken. Doch vorerst muss man sich noch gedulden, denn wann die Schüttel-Batterien marktreif sein werden, ist bislang nicht bekannt. Auch noch unklar ist, wie lange eine Aufladung reicht und wie lange ein Ladezyklus dauert, bevor die Batterie wieder voll aufgeladen ist. weiter lesen